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Geschenkte Zeit, die Freude macht

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Rund 80 freiwillige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren bei obvita Zeit und Herz in die Begleitung betagter Bewohnerinnen und Bewohner. Oder sie engagieren sich für junge Menschen wie beispielsweise im Stützunterricht für Lernende oder deren Begleitung bei Freizeitaktivitäten.

Fahrdienste und Besorgungen

Seit einigen Jahren dürfen Bewohnerinnen und Bewohner im Wohnen im Seniorenalter auch auf Ricco Canini zählen. Er fährt sie zur Kirche, zum Arzt oder zum Beispiel zu Terminen für den Kauf oder die Beratung von Hilfsmitteln. Während der Kirche erledigt er für sie zudem kleine Besorgungen oder Einzahlungen. Seit einigen Jahren leidet er selber unter Arthrose und kann deshalb nicht mehr in seinem Beruf als Personalfachmann arbeiten. Die Arbeit an der Tastatur ist zu schmerzhaft. Sein Ziel, die Umschulung zum Bus-Chauffeur, ist noch in Abklärung. Um seine Zeit sinnvoll zu nutzen und eine Tagesstruktur zu haben, hat er sich als Freiwilliger gemeldet. Bei obvita gefällt es ihm ausserordentlich gut. Seine Einsätze sind gut organisiert er fühlt die Wertschätzung aller Beteiligten – Bewohner, Angehörige und Mitarbeitende. Den Austausch und die Möglichkeit, sich mit anderen Freiwilligen zu vernetzen, wie beim Helferessen oder bei den internen Kursen, schätzt er. So ist er auch an der OFFA am Stand von benevol anzutreffen und versucht dort, weitere Freiwillige für obvita zu gewinnen. Denn die Dankbarkeit und Anerkennung, die er für seine freiwillige Mitarbeit bekommt, möchte er auch Anderen ans Herz legen.

Bildergalerie

Fitness für Körper und Geist

Seit neun Jahren leitet Denise Lehner das Turnen im obvita Wohnen im Seniorenalter. Acht bis zwölf Bewohnerinnen und Bewohner nehmen wöchentlich teil, einige davon schon seit vielen Jahren. Sie geniessen die eineinhalb Stunden, auch wenn sie gefordert sind. Nach den Körperübungen folgt das Gedächtnistraining – auch das trägt zur Fitness bei. 
«Es ist eine Herausforderung, immer wieder neue Themen und Übungen zu finden», sagt Denise Lehner. «Aber es macht Spass und hält auch mich selbst fit. Zum Beispiel verteile ich Wörter auf Zetteln, wie «Baum» oder «Wetter». Ein Teilnehmer beschreibt dann jeweils sein Wort und die Anderen finden heraus, was es ist. Zu ihrer Aufgabe kam sie über ein Zeitungsinserat. «Ich dachte, ich würde spazieren gehen oder vorlesen und war zuerst ziemlich überrumpelt, als ich für das Gruppenturnen angefragt wurde. Ich hatte grossen Respekt davor, auch weil blinde Personen dabei waren. Zu Beginn bereitete ich mich jeweils sehr detailliert vor und war nervös. Aber mit der Zeit ging es immer besser und ich spürte, dass das Angebot gut ankam. In all den Jahren sind dabei schöne Kontakte und Freundschaften entstanden, die ich sehr schätze und die mir guttun».

Die passende Aufgabe finden

Nebst den bestehenden Aufgaben wie Einzel- oder Gruppenbegleitung im Alters- und Pflegeheim sucht die Verantwortliche für die Freiwilligenarbeit, Vreni Eugster, auch für andere Aufgaben und Bereiche interessierte Personen. Zum Beispiel für die Begleitung von jungen, sehbehinderten Bewohnerinnen oder Bewohnern ins Hallenbad oder für andere Freizeitaktivitäten. «Wir sind offen für jede Form von Unterstützung und versuchen, das Passende für alle Beteiligten zu finden», so Vreni Eugster, die Koordinatorin der Freiwilligenarbeit. Mehr zur Freiwilligenarbeit bei obvita

Kontakt

  • Vreni Eugster

    Heimleiterin/Bereichsleiterin Betreuung und Pflege

    Tel. +41 71 246 69 02