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Die Gemeinschaft von obvita sichtbar machen

Porträtbild Charles Lehmann

Charles Lehmann ist Leiter Privat- und Geschäftskunden Region St. Gallen und Niederlassungsleiter der St. Galler Kantonalbank und seit 2003 im Vorstand von obvita. An der Mitgliederversammlung vom 13. Juni wurde er zum Vorstandspräsident gewählt. 

Wie kamen Sie zur Vorstandstätigkeit für obvita? 

Ich wurde von der Bank angefragt, im Rahmen meiner Funktion bei der St. Galler Kantonalbank dieses Mandat zu übernehmen. Das bisherige Vorstandsmitglied ging bei der SGKB in Pension. Ich hatte jedoch auch meine eigene Motivation, warum ich diese Tätigkeit ausüben wollte. 

Was ist Ihre Motivation?

Einerseits bin ich der Meinung, dass Organisationen wie obvita betriebswirtschaftlich geführt werden müssen. Wenn man mit den finanziellen Ressourcen nicht sinnvoll umgeht, bleibt am Ende zu wenig für die betroffenen Personen. obvita ist diesbezüglich sehr gut aufgestellt. Meine zweite Motivation andererseits ist die Sinnhaftigkeit. Mir geht es im persönlichen und beruflichen Leben gut und ich möchte der Gesellschaft auf diesem Weg etwas zurückgeben.
 

Was möchten Sie als Präsident bewirken?

Bis jetzt kenne ich obvita als Vorstandsmitglied. Durch die neue Funktion rechne ich damit, noch intensiveren Einblick in die Bereiche zu erhalten. Wichtige Themen stehen an – zum Beispiel die Nachfolgeregelungen der Geschäftsleitung und der Produktion, aber auch die strukturellen, personellen Engpässe bei der Sehberatung. Ich möchte die gute, stabile Situation sowie die Professionalität bei obvita beibehalten und weiter verbessern. Wichtig ist auch, dass wir die gute Situation der Produktion ausgewogen weiterverfolgen, zu grosse Abhängigkeiten lösen und in eine erfolgreiche Zukunft bringen. Persönlich ist es mir wichtig, Kontakte zu pflegen, um das Beziehungsnetz von obvita weiter auszubauen, zum Beispiel im schweizerischen Blindenwesen. Zurzeit scheint es mir unüberschaubar. Ich möchte es besser kennenlernen und prüfen, ob wir etwas besser machen können. 

Ein weiteres Ziel wird sein, die Öffentlichkeitsarbeit weiter auszubauen. 

Wo sehen Sie Handlungsbedarf für obvita, um zukunftsfähig zu sein?

Wenn der Zentrumsbau bezogen ist, glaube ich, dass es eine Konsolidierungsphase geben muss. Investitionsprojekte wird es jedoch immer wieder geben, um sich weiter entwickeln zu können. Die Herausforderungen für obvita werden nicht weniger, von der finanziellen Situation und den staatlichen Entwicklungen her. Ich wünsche mir, die Gemeinschaft von obvita sichtbar zu machen, die Identifikation der Mitarbeitenden zu stärken und ein guter, fortschrittlicher Arbeitgeber zu sein. 

Die Digitalisierung ist für alle KMU eine Herausforderung, auch für obvita. Sie birgt aber auch Chancen für das Behindertenwesen.

Vorstand obvita