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Viel frischer Wind im Personal-Team

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Seit wann arbeiten Sie bei obvita?

Ich habe meine Stelle im August 2020 angetreten.

Wieso sind Sie hier gelandet?

Ich habe lange in den Bereichen Vertrieb und im Marketing in verschiedenen Unternehmen gearbeitet. Seit rund 10 Jahren bin ich ausschliesslich im Personal tätig. Der Wechsel zu obvita war ein ganz bewusster Entscheid, weil ich schon immer bei einem Arbeitgeber mit einem sozialen Auftrag arbeiten wollte.

Und wieso genau obvita?

Weil ich einen unglaublichen Respekt davor habe, was obvita an Dienstleistungen erbringt - und das für so viele verschiedene Anspruchsgruppen. Ich finde es sehr wertvoll, dass es solche Institutionen gibt. Ich schätze die Diversität und die Heteroge­nität unserer Mitarbeitenden und es erfüllt mich, dass ich das, was ich gerne mache, in einem Unternehmen tun kann, mit dem ich mich vollumfänglich identifizieren kann.

Was ist Ihre Aufgabe im Unternehmen?

Ich sehe mich als neues Element im Personal-Team – ein neuer Impulsgeber, Macher und Begleiter.

Welches Thema beschäftigt das Team im Moment?

Das Team hat in den vergangenen Monaten einige Veränderungen erlebt. Gleichzeitig fehlten aber Ressourcen, um gewisse Projekte, Prozesse und Ver­änderungen anzugehen oder umzusetzen.

Welches Ziel verfolgt ihr dabei?

Unser Ziel ist es, uns als Team weiter zu entwickeln und zu stärken. Wir haben viele verschiedene Kompetenzen im Team, welche noch besser kombiniert und gelebt werden sollen. Wir müssen nebst den administrativen Aufgaben noch besser verstehen, was die Mitarbeitenden und die Organisation beschäftigen, damit wir unsere Dienstleistung erbringen und anpassen können. Unter Berücksichtigung der Selbst­organisation wollen wir einige strukturelle Anpassungen im Team vornehmen. Einerseits wollen wir die zentralen Kernprozesse effizienter gestalten und wo möglich digitalisieren und andererseits Ressourcen schaffen, um wichtige Projekte voranzu­treiben. Themen wie Betriebliches Gesundheitsmanagement, Personalentwicklung aber auch Personalmarketing werden uns in Zukunft stärker beschäftigen und sollen die Organisation unter­stützen.

Wie hat das Team die Umstellungen aufgenommen?

Das Team zeigt sich gegenüber diesen geplanten «Veränderungen» sehr offen. Natürlich führen Veränderungen auch kurzfristig zu Mehr­aufwand. Aber wir glauben an diese Massnahmen.

Und was sind die Resultate? Wie ist das Team heute aufgestellt?

Wir nennen das Projekt «Neustart». Dabei geht es uns darum, die verschiedenen Aufgaben im Team gerade in den Schnittstellen zu optimieren. Dies erfordert ein besseres Verständnis für die einzelnen und vielseitigen Aufgaben. Wir wollen auch bisher gelebte Strukturen «aufreissen» und Spezialisten zu Generalisten machen. Wir möchten künftig stärker als Team interagieren. Jeder im Team soll ein Ansprechpartner auf Augenhöhe sein.

Und was sind die Vorteile, die Sie sich für das Team durch die Umstellung erhoffst?

Wir können einerseits Stellvertretungen verbessern, bestehende Klumpenrisiken minimieren und zudem bin ich überzeugt, dass durch die Neuausrichtung das Aufgabengebiet für alle Teammitglieder vielfältiger und spannender wird. Andererseits darf diese Veränderung kein reiner Selbstzweck sein. Wir versprechen uns dadurch auch mehr Vorteile für die ganze Organisation im Rahmen der Dienstleistungserbringung, mehr Effizienz, Qualität, Innovation und engere Begleitung der Kreise.

Planung und systematische Prozesse dürfen aber trotzdem nicht fehlen?

Genau. Die administrativen Aufgaben bleiben natürlich weiterhin bestehen – wie aber bereits erwähnt möglichst schlank, effektiv und wo möglich digital. Ich zeichne gerne das Bild, dass die Administration das «nötige Übel» ist, damit Grundprozesse oder der Lohn funktioniert. Das Öl im Getriebe sind aber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie sind die DNA von obvita und entsprechend wird Personalarbeit künftig stärker in der Rolle des Befähigers, Begleiters und Unterstützers stattfinden.

Selbstorganisation ist nicht nur im Personal ein Thema, sondern obvita übergreifend.

Genau, auch hier geht es darum, dass wir als Organisation besser auf die Veränderungen im Markt reagieren können. Die Selbstorganisation bietet für Mitarbeitende viele Chancen und soll motivierend sein. Schlagworte wie Ownership, Fehlerkultur, Ver­trauen, Selbstreflektion, Veränderungsbereitschaft und Mut fallen mir da persönlich spontan ein. All dies braucht eine Kulturentwicklung und wir stecken hier als Organisation mittendrin. Und ich freue mich, ein Teil dieser Entwicklung sein zu dürfen