Alle Inhalte aus dem obvita Jubiläumsmagazin in einfacher Sprache.
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Wir fallen auf. Seit 1901.
Das Motto unseres Jubiläumsjahres passt zu unserer Kampagne aus dem Jahr 2025.
In dieser Kampagne ging es um zwei Fragen:
- Wann stören Menschen?
- Wann fallen Menschen auf?
Vor 125 Jahren ist einem Mann etwas aufgefallen.
Dieser Mann hiess Viktor Altherr.
Er war Lehrer in Trogen.
Er sah: Viele blinde Menschen lebten damals in schwierigen Situationen.
Sie bekamen zu wenig Unterstützung.
Manche lebten unter Bedingungen, die für Menschen nicht würdig waren.
Viktor Altherr wollte das ändern.
Er suchte Menschen, die ihn unterstützen.
Im Jahr 1901 gründete er den Ostschweizerischen Blindenfürsorgeverein.
Mit Spenden konnte im Jahr 1907 ein Blindenheim in St. Gallen eröffnet werden.
Das Gebäude steht noch heute.
Heute ist es kein Heim mehr.
Heute wohnen dort Menschen, die gerne naturnah in der Stadt leben.
obvita ist noch heute an der Bruggwaldstrasse in St. Gallen zu Hause.
Heute ist obvita ein modernes soziales Unternehmen.
Bei obvita arbeiten rund 600 Mitarbeitende.
Rund 70 Lernende machen bei obvita eine Ausbildung.
obvita arbeitet in diesen Bereichen:
- Sehberatung
- Berufliche Integration
- Wohnen
- Tagesstruktur
- Produktion
Ein soziales Unternehmen muss sich weiterentwickeln.
Es muss Veränderungen in der Gesellschaft früh erkennen.
Und es muss Verantwortung übernehmen.
Darum begleitet obvita heute nicht nur Menschen mit Sehbeeinträchtigung oder Blindheit.
Seit rund 15 Jahren begleitet obvita auch Jugendliche und Erwachsene mit psychischen Erkrankungen.
obvita begleitet auch Menschen mit Entwicklungsschwierigkeiten.
obvita kann diese Arbeit nicht allein machen.
obvita braucht starke Partnerinnen und Partner.
Dazu gehören:
- kantonale Stellen
- politische Gremien in St. Gallen und Wittenbach
- Unternehmen mit Praktikumsplätzen
- Kundinnen und Kunden der Produktion
- Kundinnen und Kunden anderer Dienstleistungen
- Stiftungen
- private Spenderinnen und Spender
- Menschen, die obvita verbunden sind
obvita dankt allen diesen Menschen und Organisationen herzlich.
Ein besonderer Dank geht an die Partner-Unternehmen im Jubiläumsjahr.
Sie sind auf der Rückseite des Magazins aufgeführt.
Im Zentrum der Arbeit von obvita steht immer der Mensch.
Menschen mit Beeinträchtigungen sollen neue Möglichkeiten bekommen.
Sie sollen persönliche und berufliche Perspektiven entwickeln können.
Dafür setzt sich obvita seit 125 Jahren ein.
In diesem Magazin erfahren Sie mehr über obvita.
Sie finden Informationen auch auf den digitalen Kanälen von obvita.
Oder Sie besuchen obvita vor Ort.
Dort sehen Sie, wie viel Engagement, Fachwissen und Herzblut in obvita stecken.
Ein Rundgang wirkt.
Herzlich
Patrik Läser
Präsident obvita Ostschweizerischer Blindenfürsorgeverein
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Grussworte
Grusswort zum Jubiläum 125 Jahre obvita.
Peter Bruhin ist Gemeindepräsident von Wittenbach.
Er gratuliert obvita herzlich zum 125-jährigen Bestehen.
obvita begann als Blindenfürsorgeverein.
Heute ist obvita eine vielseitige Organisation.
obvita wirkt weit über Wittenbach hinaus in der Ostschweiz.
Ein wichtiges Anliegen ist bis heute gleich geblieben:
obvita setzt sich für Inklusion ein.
Menschen mit Behinderungen sollen in der Gesellschaft teilhaben können.
Sie sollen auch im Berufsleben teilhaben können.
obvita will Lebensqualität schaffen.
Für Wittenbach ist obvita mehr als eine soziale Dienstleisterin.
obvita ist ein modernes und innovatives Unternehmen.
obvita schafft Arbeitsplätze.
Diese Arbeitsplätze sind für Fachpersonen und für Menschen mit Beeinträchtigungen.
obvita ist auch Teil des Ausbildungsverbundes in Wittenbach.
Damit hilft obvita bei der Ausbildung von Fachkräften in der Pflege.
obvita übernimmt auch Dienstleistungen in der Region.
Dazu gehören zum Beispiel Arealunterhalt und Produktionsaufträge.
So entsteht Wertschöpfung in der Region.
Inklusion wird dadurch sichtbar.
Ein Beispiel dafür ist das BadiKafi im Schwimmbad Sonnenrain.
Peter Bruhin wünscht obvita für das Jubiläumsjahr Mut.
obvita soll weiter neue Wege gehen.
obvita soll ihre Vision mit Leidenschaft leben.
obvita soll Inklusion weiter voranbringen.
Und obvita soll ein Vorbild für andere sein.
Peter Bruhin
Gemeindepräsident Wittenbach
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Wir müssen ganzheitlich denken.
Sonja Lüthi ist Stadträtin in St. Gallen.
Sie leitet die Direktion Soziales und Sicherheit.
Zum Jubiläum von obvita wurde sie interviewt.
Frage: Welche Bedeutung hat obvita für die Stadt St. Gallen?
Sonja Lüthi sagt:
125 Jahre obvita stehen für Pioniergeist und Weiterentwicklung.
Früher setzte sich obvita vor allem für blinde und sehbehinderte Menschen ein.
Heute hat obvita viele verschiedene Angebote.
Diese Angebote sind für Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen.
Für die Stadt St. Gallen ist obvita eine wichtige Partnerin.
obvita hat viel Fachwissen.
Dieses Fachwissen gibt es zum Beispiel in diesen Bereichen:
- Arbeitsintegration
- Sehberatung
- Altersbetreuung
- Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen
Frage: Wohin entwickelt sich die Gesellschaft?
Sonja Lüthi sagt:
Ambulantes Wohnen wird immer wichtiger.
Das bedeutet: Menschen wohnen möglichst selbstständig.
Sie erhalten Unterstützung, wenn sie diese brauchen.
Viele ältere Menschen möchten länger selbstständig wohnen.
Das gilt auch für Menschen mit Beeinträchtigungen.
obvita kann sie dabei unterstützen.
Frage: Wie wichtig sind Pionierinnen und Pioniere heute?
Sonja Lüthi sagt:
Heute ist vieles professioneller als vor 125 Jahren.
Trotzdem braucht es weiterhin ganzheitliches Denken.
Pioniergeist hilft, neue Wege zu gehen.
Er hilft, neue Ideen zu testen.
Er hilft auch, Themen weiterzuentwickeln.
obvita ist dafür ein gutes Beispiel.
Zum Schluss gratuliert Sonja Lüthi obvita herzlich zum Jubiläum.
Sie wünscht obvita, dass die Organisation am Puls der Zeit bleibt.
obvita soll weiterhin Lebensqualität in der Stadt und in der Region schaffen.
Sonja Lüthi
Stadträtin
Leitung Direktion Soziales und Sicherheit
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Heute. Morgen. obvita.
Zum Jubiläum wurden drei Personen befragt:
- Patrik Läser, Vereinspräsident von obvita
- Christoph Tobler, Co-Geschäftsleiter
- Oliver Plath, Co-Geschäftsleiter
Die zentrale Frage war:
Wo steht obvita heute?
Und wohin geht obvita in Zukunft?
Patrik Läser sagt:
Viktor Altherr erkannte Missstände und handelte.
Das versucht obvita auch heute.
Die Situation ist heute anders als damals.
Aber der Grundgedanke bleibt ähnlich.
obvita ist heute ein modernes Sozialunternehmen.
obvita befähigt Menschen mit Beeinträchtigungen.
Sie sollen selbstbestimmt leben und arbeiten können.
obvita begann als Blindenheim.
Heute ist obvita eine vielseitige Organisation.
obvita bietet:
- Berufliche Integration
- Wohnen
- Tagesstruktur
- Schule
- Arbeit
obvita bleibt dabei immer menschenorientiert.
Oliver Plath sagt:
obvita ist heute breit aufgestellt.
obvita hat Angebote für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen.
obvita hat auch Angebote für Menschen mit kognitiven oder psychischen Beeinträchtigungen.
Und obvita begleitet Menschen mit Entwicklungsstörungen.
Besonders wichtig ist die Durchlässigkeit der Angebote.
Das heisst: Angebote können gut miteinander verbunden werden.
Christoph Tobler sagt:
obvita entwickelt schon heute sehr individuelle Angebote.
Diese Angebote passen zu den einzelnen Klientinnen und Klienten.
In Zukunft will obvita noch stärker so arbeiten.
Frage: Wo zeigt sich der Pioniergeist heute?
Patrik Läser sagt:
obvita erkennt gesellschaftliche Entwicklungen früh.
Ein Beispiel:
Seit rund 15 Jahren begleitet obvita auch Jugendliche und Erwachsene mit psychischen Erkrankungen.
Oliver Plath sagt:
obvita findet immer wieder neue Aufgaben.
obvita schliesst Versorgungslücken.
Ein Beispiel ist Wittenbach.
Dort betreibt obvita nicht nur das BadiKafi.
obvita übernimmt auch die Schulverpflegung für die Gemeinde.
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Christoph Tobler sagt:
Pioniergeist bedeutet für ihn:
- neugierig bleiben
- Dinge ausprobieren
- akzeptieren, dass nicht alles sofort perfekt ist
- den Nutzen für die Menschen ins Zentrum stellen
Frage: Wo darf obvita mutiger sein?
Christoph Tobler sagt:
obvita hat in allen Bereichen sehr aufmerksame Fachpersonen.
Diese Fachpersonen beobachten Entwicklungen genau.
Sie erarbeiten neue Möglichkeiten.
obvita darf aber noch schneller in die Umsetzung kommen.
obvita ist ein komplexes Unternehmen mit fünf Geschäftsfeldern.
Wenn die verschiedenen Bedürfnisse schneller abgestimmt werden, kann obvita schneller handeln.
Oliver Plath sagt:
obvita versucht immer, innovativ zu sein.
Oft arbeitet obvita aber innerhalb des bestehenden Geschäftsmodells.
obvita soll noch mutiger überlegen:
Wo können wir unser Geschäftsmodell erweitern?
Frage: Wo entsteht Druck auf den sozialen Auftrag?
Patrik Läser sagt:
Die Situationen der Menschen werden komplexer.
Gleichzeitig werden die Ressourcen knapper.
Auch die Anforderungen an Qualität und Nachweise sind hoch.
Das fordert die Mitarbeitenden und die Organisation.
obvita teilt mit öffentlichen Partnern das gleiche Ziel.
Aber die Instrumente sind nicht immer so flexibel, wie die Menschen sie brauchen.
obvita nimmt die Rahmenbedingungen ernst.
Aber der Mensch soll nicht einfach zu einem Fall werden.
Christoph Tobler sagt:
Es geht auch um Geld.
Der Kanton muss in den kommenden drei Jahren 180 Millionen Franken sparen.
Das betrifft auch obvita.
obvita arbeitet in vielen Bereichen im Auftrag des Kantons.
Der Austausch mit den Auftraggeberinnen und Auftraggebern ist deshalb sehr wichtig.
obvita bringt sich aktiv ein.
Denn obvita ist den Klientinnen und Klienten sehr nahe.
Frage: Wie geht es mit obvita weiter?
Patrik Läser sagt:
obvita will auch in Zukunft auffallen.
obvita will Teilhabe möglich machen.
obvita will Angebote weiterentwickeln, die in der Praxis funktionieren.
Dafür braucht es klare Haltung und starke Partnerschaften.
Oliver Plath sagt:
Weiterentwicklung gehört zu obvita.
obvita muss beweglich bleiben.
obvita muss Chancen nutzen.
Und obvita muss mutig prüfen, welche neuen Geschäftsfelder möglich sind.
Christoph Tobler sagt:
Der Kernauftrag bleibt gleich.
obvita begleitet Menschen auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben.
Die Menschen sollen ihr Leben nach ihren Bedürfnissen gestalten können.
Das ist der wichtigste Orientierungspunkt.
Oliver Plath
Co-Geschäftsleitung
Christoph Tobler
Co-Geschäftsleitung
Koordinationsperson Hauptkreis Wohnen und Begleiten
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125 Jahre obvita bedeuten:
- Wandel
- Engagement
- Pionierarbeit
Die nächsten Seiten zeigen:
- die Vergangenheit von obvita
- die Gegenwart von obvita
- die Zukunft von obvita
Der Teil Heute zeigt das breite Angebot.
Er zeigt auch die Menschen, die diese Angebote möglich machen.
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Der Teil Gestern zeigt die Wurzeln von obvita.
Er erzählt Geschichten aus der Entstehung.
Der Teil Morgen zeigt Ideen für die Zukunft.
Diese Ideen prägen die Weiterentwicklung von obvita.
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Gestern
Seit 125 Jahren setzt sich obvita ein für:
- Teilhabe
- Bildung
- Selbstbestimmung
Ein Zeitstrahl zeigt die wichtigsten Schritte der Entwicklung.
Viktor Altherr lebte von 1875 bis 1945.
Er gründete den Ostschweizerischen Blindenfürsorgeverein.
Daraus wurde später obvita.
Viktor Altherr legte den Grundstein für eine professionelle Unterstützung von Menschen mit Sehbehinderungen.
Diese Unterstützung wirkt bis heute.
Später war Viktor Altherr auch Mitbegründer von Pro Infirmis.
Über Viktor Altherr wird berichtet:
Er war eine faszinierende Persönlichkeit.
Er hatte starke soziale Überzeugungen.
Er war Primarlehrer in Trogen.
obvita hat einen Podcast über Viktor Altherr erstellt.
Darin wird Viktor Altherr mit Künstlicher Intelligenz zum Leben erweckt.
Er spricht darin über sein Werk.
Er spricht auch über die Entwicklung von obvita und seine persönlichen Beweggründe.
Podcast:
Gespräch mit Viktor Altherr
obvita.ch/viktor
1901
Gründung des Ostschweizerischen Blindenfürsorgevereins.
Der Verein wurde gegründet, damit sehbehinderte Menschen Arbeit, Bildung und Wohnraum erhalten.
Mitgliedkantone waren St. Gallen und die beiden Appenzell.
1907
Einweihung des ersten Blindenheims.
Das erste Blindenheim in St. Gallen wurde eröffnet.
Es hatte Platz für 50 Bewohnerinnen und Bewohner.
Im Gebäude gab es auch Werkstätten, Schulzimmer und Büros.
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1930
Ein neues Blinden-Altersheim wurde gebaut.
Es hatte 50 Einzelzimmer.
Der Bau dauerte nur ein Jahr.
Das Heim galt damals als sehr modern.
1941 bis 1967
Der Verein entwickelte sich zu einem leistungsfähigen Betrieb.
Der Fokus lag auf Selbstständigkeit und beruflicher Integration blinder Menschen.
1955
Die Lehrwerkstätte für Metallbearbeitung startete.
Das war ein Pionierprojekt in Europa.
69 Firmen unterstützten die Gründung finanziell.
1964
Der Beratungs- und Sozialdienst wurde gegründet.
Er übernahm Aufgaben in Rehabilitation und Sozialberatung.
Aus diesem Dienst entstand später die heutige Sehberatung von obvita.
1976
Neue Lehrwerkstätten wurden eröffnet.
Dort gab es moderne Arbeitsräume und Schulräume.
Es gab auch einen Gymnastikraum und ein Hallenbad.
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Gestern
1992 bis 1997
Neue Wohnangebote entstanden.
Auf dem Areal des Vereins wurden neue Wohngruppen für junge Erwachsene aufgebaut.
Die Wohnüberbauung Hinterespen wurde fertiggestellt.
Dort entstanden 48 Mietwohnungen.
1998
Der Verein erhielt die erste ISO-Zertifizierung nach ISO 9002.
Damit wurden Qualität und Professionalität stärker im Betrieb verankert.
2011 bis 2012
Der Verein richtete sich strategisch neu aus.
Der Fokus lag neu auf:
- blinden Menschen
- sehbehinderten Menschen
- Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen
- Menschen mit Entwicklungsschwierigkeiten
Der neue Name obvita wurde eingeführt.
Auch der Leitsatz wurde eingeführt:
Wir schaffen Lebensqualität.
2014
Neue Wohnhäuser wurden eröffnet.
Es gab 30 Plätze für Erwachsene.
Es gab 14 Plätze für Jugendliche.
Die Wohnhäuser stehen an der Bruggwaldstrasse.
Der Zusatz OBV fiel weg.
2016 bis 2025
obvita erhielt mehrere EFQM-Auszeichnungen für Qualitätsentwicklung.
EFQM ist ein Modell für Qualität und Organisationsentwicklung.
In dieser Zeit startete auch die Entwicklung zur Selbstorganisation.
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2020
Das neue Kompetenzzentrum wurde bezogen.
Dort arbeiten die Fachpersonen der Beruflichen Integration und der Sehberatung.
Alles ist unter einem barrierefreien Dach vereint.
Das Gebäude ist gut mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar.
2023
Das Tageszentrum wurde eröffnet.
Es liegt in der Nähe des Bahnhofs St. Gallen.
Das Tageszentrum ist ein Ort der Begegnung.
Es ist für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen zwischen 18 und 65 Jahren.
2025
Die Medienwerkstatt wurde eröffnet.
Sie befindet sich im gleichen Gebäude wie das Tageszentrum.
Die Medienwerkstatt ist eine Tagesstruktur.
Dort lernen Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen den Umgang mit Medien.
Dazu gehören zum Beispiel:
- Social Media
- Online-Texte
- Video
2026
obvita feiert 125 Jahre.
obvita blickt auf ihre Geschichte zurück.
Gleichzeitig schaut obvita bewusst nach vorne.
Es geht um neue Formen von Begleitung, Teilhabe und Selbstbestimmung.
Interview mit Oliver Ittensohn
Die Frage lautet:
Was würde Viktor Altherr heute zu obvita sagen?
Oliver Ittensohn ist Historiker.
Er spricht über Viktor Altherr und über obvita heute.
Ganzes Interview:
obvita.ch/altherr
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Heute
Im Jahr 1901 begann obvita als Blindenfürsorgeheim.
Heute ist obvita ein soziales Unternehmen.
obvita setzt sich für Inklusion ein.
Inklusion bedeutet: Alle Menschen gehören dazu.
Sie sollen am gesellschaftlichen und beruflichen Leben teilhaben können.
obvita begleitet Menschen mit:
- Sehbeeinträchtigungen
- psychischen Beeinträchtigungen
- Entwicklungsschwierigkeiten
obvita ist Ausbildungsort.
Rund 70 Jugendliche mit Beeinträchtigungen machen bei obvita eine Ausbildung.
Die meisten machen eine EFZ-Ausbildung.
Es gibt 13 Berufsfelder.
Das Ziel ist die Integration in den Arbeitsmarkt.
obvita ist Arbeitsort.
obvita produziert für anspruchsvolle Kundinnen und Kunden aus Gewerbe und Industrie.
Die Bereiche sind:
- Mechanik
- Elektro
- Food
- Pharma
- Schmuck
- Logistik
obvita ist Lebensort.
Bei obvita leben rund 100 Personen.
Es gibt verschiedene Wohnangebote:
- Wohnen im Jugendalter
- Wohnen im Erwerbsalter
- Wohnen extern
- Wohnen und Pflege im Alter im bruggwald51
obvita ist wandlungsfähig.
obvita entwickelt sich laufend weiter.
Es entstehen neue Angebote.
Auch die Standorte werden weiterentwickelt.
Wichtig ist immer der Nutzen für die Menschen.
Wichtig sind auch die Bedürfnisse der Gesellschaft.
obvita ist selbstorganisiert.
obvita denkt Zusammenarbeit neu.
Das ist wichtig, weil obvita sehr vielfältig ist.
Selbstorganisation soll helfen, effizient und beweglich zu bleiben.
Mehr dazu:
obvita.ch/selbstorganisation
obvita ist Kompetenzzentrum.
Die Mitarbeitenden von obvita haben viel Fachwissen.
Dieses Fachwissen ist die Grundlage der Arbeit.
Die Mission von obvita lautet:
Wir schaffen Lebensqualität.
BadiKafi
Das BadiKafi ist mehr als ein Kiosk.
Dank einer neuen Prozessküche versorgt obvita die Gäste der Badi.
obvita versorgt auch Schülerinnen und Schüler der Gemeinde.
badikafi.ch
Grüntalstrasse 17, 9300 Wittenbach
Arbeitsangebote
obvita bietet verschiedene Arbeitsangebote.
Dazu gehören:
- Auktionsservice Projekt Restwert
- Aufbauprogramm startklar?
- obvita Produktion
- Elektro
- Logistik
Industriestrasse 2, 9300 Wittenbach
Sehberatung
Die Sehberatung ist für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen jeden Alters.
Es gibt Angebote in St. Gallen, Frauenfeld und Schaan.
Schützengasse 7, 9000 St. Gallen
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Standorte von obvita
Wittenbach
St. Gallen Zentrum
Areal Bruggwaldstrasse
Auf dem Areal Bruggwaldstrasse gibt es verschiedene Angebote.
Dazu gehören:
- Kompetenzzentrum für Berufliche Integration
- Sehberatung
- Wohnangebote
- Tagesstrukturangebote
- obvita Produktion
Adresse:
Bruggwaldstrasse 45 bis 53, 9008 St. Gallen
bruggwald51
bruggwald51 bietet Wohnen und Pflege im Alter.
Dort gibt es eine familiäre Atmosphäre.
Es gibt Platz für 61 Personen.
Adresse:
Bruggwaldstrasse 51, 9008 St. Gallen
Produktion Aussenstandorte
obvita hat eigene Produktionslinien bei anderen Firmen.
Diese befinden sich bei V-Zug AG in Sulgen und bei Berlinger Special AG in Ganterschwil.
Adressen:
Zelgstrasse 10, 8583 Sulgen
Mitteldorfstrasse 2, 9608 Ganterschwil
Tageszentrum und Medienwerkstatt
Das Tageszentrum und die Medienwerkstatt vermitteln:
- Kreativität
- Kompetenz
- neue Perspektiven
Adresse:
Teufener Strasse 2/4, 9000 St. Gallen
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Heute
In 125 Jahren ist bei obvita viel entstanden.
Heute gibt es ein grosses obvita-Universum.
Darin werden Menschen mit Behinderungen begleitet und gefördert.
Sie werden in ihrer Selbstbestimmung gestärkt.
Diese Bereiche greifen ineinander:
- Ausbildung
- Schule
- Beratung
- Arbeit
- Wohnen
Sehberatung
Die Sehberatung von obvita unterstützt Menschen mit Blindheit oder Sehbehinderung.
Die Menschen können Kinder, Jugendliche oder Erwachsene sein.
Die Beratung hilft ihnen, den Alltag selbstständiger zu gestalten.
Sie hilft auch, das vorhandene Sehvermögen möglichst gut zu nutzen.
Das Ziel ist Teilhabe am gesellschaftlichen und beruflichen Leben.
Die Sehberatung gibt es in:
- St. Gallen
- Frauenfeld
- Schaan im Fürstentum Liechtenstein
Die Beratung richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen.
obvita.ch/sehberatung
Menschen bei obvita: Edina Bosnic
Edina erhielt vor einigen Jahren eine Diagnose.
Die Krankheit heisst Zapfen-Stäbchen-Dystrophie.
Das ist eine seltene Krankheit der Netzhaut.
Edinas Sehvermögen wurde Schritt für Schritt schlechter.
Heute sieht sie noch rund fünf Prozent.
Die Diagnose war ein grosser Schock.
Edina machte trotzdem weiter.
Sie kümmerte sich um Familie, Alltag und Studium.
Später musste sie Auto, Job und Studium aufgeben.
Aber sie fand neue Wege.
Sie bekam Unterstützung von der IV.
Sie nutzte Hilfsmittel.
Ein Tutor unterstützte sie.
So konnte sie ihr Studium der Sozialen Arbeit abschliessen.
Seit 2024 arbeitet Edina als Sozialarbeiterin in der Sehberatung.
Früher war sie dort selbst Klientin.
Heute berät sie andere Menschen.
Meistens sind es Menschen im AHV-Alter.
Sie berät sie zu Sozialrecht und Hilfsmitteln.
Edina zeigt:
Mit Zuversicht und guter Unterstützung ist viel möglich.
Ihr Leitsatz lautet:
Aufgeben ist keine Option.
Die ganze Geschichte von Edina:
obvita.ch/edina
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Berufliche Integration
Die Berufliche Integration von obvita besteht aus mehreren Fachstellen.
Dazu gehören:
- Fachstellen Integration und Job Coaching
- Fachstelle Berufliche Bildung
- interne Schule
obvita begleitet rund 180 Klientinnen und Klienten im Jugend- und Erwachsenenalter.
obvita bildet auch rund 70 Lernende in 13 Lehrberufen aus.
obvita unterstützt die Klientinnen und Klienten dabei, ihre Fähigkeiten zu entwickeln.
Sie sollen ihre Möglichkeiten möglichst gut nutzen können.
Das gemeinsame Ziel ist die Eingliederung in die Arbeitswelt.
obvita.ch/berufliche-integration
Menschen bei obvita: Eliane Iten
Eliane ist Job Coach.
Sie begleitet Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen.
Diese Menschen möchten zurück in die Arbeitswelt.
Oder sie möchten erstmals in der Arbeitswelt Fuss fassen.
Sie möchten neue Perspektiven entwickeln.
Die Unterstützung wird individuell geplant.
Sie passt zur jeweiligen Person.
Ein Beispiel ist Josineyre Ebneter.
Sie kam 2023 über eine Integrationsmassnahme der IV zu obvita.
Sie machte ein Aufbautraining in der Hauswirtschaft und Gästebetreuung im bruggwald51.
Danach machte sie ein Arbeitstraining im allgemeinen Arbeitsmarkt.
Heute arbeitet sie in einem Altersheim in Rorschach.
Mehr über Elianes Arbeit:
obvita.ch/eliane
Services
Auch die Service-Abteilungen von obvita sind inklusiv.
Dort arbeiten Menschen mit und ohne IV-Rente.
Auch Lernende werden dort ausgebildet.
Zum Beispiel zur ICT-Fachperson EFZ.
Zu den Services gehören:
- Agogik
- Controlling
- Finanzen
- IT
- Immobilien
- Marketing
- Office Dienstleistungen
- Organisationsentwicklung
- Personal
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Heute
Produktion
obvita bietet hochwertige Produktions- und Dienstleistungen.
Die Kundinnen und Kunden haben hohe Ansprüche.
Gleichzeitig bietet die Produktion sinnvolle Arbeit für rund 230 Menschen mit Beeinträchtigung.
Die Leistungen reichen von:
- Elektro
- Mechanik
- Pharma
- Food
- Ausrüsten
- Logistik
- Schmuckproduktion
- Flechthandwerk
- Montageeinsätzen direkt bei Kundinnen und Kunden
obvita.ch/produktion
Menschen bei obvita: Stefano Sabbatini
Stefano ist seit 2008 bei obvita.
Er machte bei obvita eine Ausbildung zum Logistiker.
Heute arbeitet er in der obvita Produktion im Bereich Pharma und Food.
Dort sind Hygienevorschriften sehr wichtig.
Stefano achtet genau darauf, dass diese Vorschriften eingehalten werden.
Stefano engagiert sich auch in der Mitwirkungskommission MIKO.
Die MIKO vertritt die Interessen von Mitarbeitenden mit einer IV-Rente.
Die ganze Geschichte von Stefano:
obvita.ch/stefano
Wohnen und Begleiten
Menschen mit Begleitungsbedarf finden bei obvita passende Wohn- und Unterstützungsangebote.
Die Angebote richten sich nach der Lebensphase und dem Entwicklungsstand.
Wohnen, Begleitung und Tagesangebote sind gut miteinander verbunden.
Dazu kommen kreative und aktivierende Angebote wie die Medienwerkstatt.
Das Ziel ist:
- Selbstständigkeit fördern
- Orientierung im Alltag geben
- ein möglichst selbstbestimmtes Leben ermöglichen
obvita.ch/wohnen
Menschen bei obvita: Roland Scherrer
Roland ist seit seinem siebten Lebensjahr blind.
Seit 1982 ist er Teil von obvita.
Seit über 40 Jahren arbeitet er in der Flechterei.
Er repariert zum Beispiel Stühle mit Wiener- oder Tessinergeflecht.
Diese Arbeit braucht viel Gefühl in den Fingern und grosse Genauigkeit.
Roland lebt bei obvita im Wohnheim für Erwachsene.
Er engagiert sich in der Bewohnendenkommission BEKO.
Musik ist ihm sehr wichtig.
Die ganze Geschichte von Roland:
obvita.ch/roland
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bruggwald51
Im bruggwald51 finden Menschen ein Zuhause.
Dieses Zuhause passt sich ihren Bedürfnissen an.
Es gibt betreute Einzelzimmer.
Es gibt auch eigenständige 2,5-Zimmer-Wohnungen.
Das bruggwald51 ist überschaubar.
Darum ist eine persönliche Begleitung gut möglich.
Das Miteinander ist vertraut.
Es gibt verschiedene Dienstleistungen:
- Betreuung
- Pflege
- Verpflegung
- Wäsche-Service
- Reinigungs-Service
So wird ein komfortables und selbstbestimmtes Leben unterstützt.
Das bruggwald51 liegt urban und trotzdem in der Natur.
bruggwald51.ch
Menschen bei obvita: die Granfluencer
Seit rund zwei Jahren machen hauseigene Granfluencer das bruggwald51 bekannt.
Granfluencer sind ältere Menschen, die auf Social Media auftreten.
Den Anfang machten Bernadette Baumann und Jakob Fritsche.
Bernadette war damals 87 Jahre alt.
Jakob war damals 96 Jahre alt.
Sie zeigten auf Social Media ihren Alltag im bruggwald51.
In kurzen Videos erzählten sie von Ausflügen.
Sie gaben Tipps.
Oder sie zeigten ganz normale Tage.
Das Projekt erhielt viel Aufmerksamkeit.
Im Herbst 2025 berichtete sogar SRF 10 vor 10 über das bruggwald51.
Inzwischen ist die zweite Generation von Granfluencern aktiv.
Yvonne Corbière und Ruedi Hanselmann haben übernommen.
Das Projekt wird vollständig vom obvita Marketing geplant und umgesetzt.
Die ganze Geschichte:
bruggwald51.ch/granfluencer
Unterwegs im obvita-Universum
Ein Podcast zeigt Eindrücke aus dem Alltag bei obvita.
Es geht um Arbeit, Wohnen und Miteinander.
Gespräche und persönliche Einblicke ergeben ein akustisches Bild von obvita.
Der Podcast ist nah am Geschehen.
Podcast:
obvita.ch/universum
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Heute
obvita beschäftigt sich seit mehreren Jahren stark mit Organisationsentwicklung.
Das hilft obvita, flexibel auf Veränderungen zu reagieren.
Diese Veränderungen können von aussen oder von innen kommen.
So kann obvita ihren Auftrag in hoher Qualität erfüllen.
Die Grundlage dafür ist Selbstorganisation.
Selbstorganisation bedeutet:
Die Mitarbeitenden arbeiten eigenverantwortlich.
Sie arbeiten in Rollen und Kreisen.
Es gibt klare Rahmenbedingungen.
Wichtig sind Vertrauen, Offenheit und Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Thomas Schwendener sagt:
Die Organisationsform ist kein Selbstzweck.
Sie soll obvita helfen, den Auftrag zu erfüllen.
Thomas Schwendener
Koordinationsperson Organisationsentwicklung
Haltung
Selbstorganisation braucht eine gemeinsame Haltung.
Dazu gehören gemeinsame Werte.
Es geht darum, wie Menschen zusammenarbeiten.
Es geht darum, Verantwortung zu übernehmen.
Und es geht darum, einander auf Augenhöhe zu begegnen.
Entwicklungsperspektiven
Selbstorganisation ist nie fertig.
Sie entwickelt sich weiter.
Menschen lernen dazu.
Sie geben Feedback.
Sie übernehmen Verantwortung.
Und sie entwickeln das System gemeinsam weiter.
Führung
Führung verschwindet nicht.
Aber Führung verändert sich.
Führung gibt Orientierung.
Führung fördert Stärken.
Führung unterstützt Entwicklung.
Führung achtet darauf, dass Zusammenarbeit und Rahmen passen.
Bei obvita heissen Leitungsfunktionen Koordinationspersonen.
Damit wird gezeigt:
Führung soll ermöglichen.
SO-Coaches unterstützen bei Fragen zur Kultur.
Sie entwickeln die Selbstorganisation weiter.
Entwicklung orientiert sich an den vorhandenen Ressourcen.
Kreismodell:
obvita.ch/kreismodell
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Selbstorganisation
Einbezug
Selbstorganisation bedeutet auch:
Viele Menschen werden einbezogen.
obvita hat die strategische Ausrichtung aus den Kreisen heraus erarbeitet.
Das geschah inklusiv.
An Zukunftsmessen konnten sich alle bei obvita beteiligen.
Sie konnten Rückmeldungen zu den strategischen Zukunftsbildern geben.
Kreise
obvita ist in Kreisen organisiert.
Die Kreise übernehmen Verantwortung für ihre Themen.
Sie gestalten ihren Bereich eigenständig.
Dabei arbeiten sie innerhalb ihrer Kompetenzen.
Das Ziel ist:
Die Kreise sollen möglichst selbstständig arbeiten.
Sie sollen nahe bei den begleiteten Menschen sein.
Und sie sollen nahe bei ihren Kundinnen und Kunden sein.
Rollenmodell
Klare Rollen schaffen Übersicht.
Sie zeigen:
- Wer ist wofür zuständig?
- Wer entscheidet?
- Wer wirkt mit?
Rollen beschreiben Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung.
Sie orientieren sich an den Stärken der Menschen.
Entscheidungen
Bei obvita wird nach dem Konsentprinzip entschieden.
Das bedeutet:
Ein Vorschlag gilt, wenn es keinen sachlich begründeten Einwand gibt.
So können Entscheidungen schneller getroffen werden.
Sie sind trotzdem nachvollziehbar.
Regeln und Rahmen
Selbstorganisation bedeutet nicht Beliebigkeit.
Es braucht klare Orientierung.
Dazu gehören:
- Ziele
- Qualitätsansprüche
- Rollenbeschriebe
- gemeinsame Prinzipien
Mehr über Selbstorganisation:
obvita.ch/selbstorganisation
Mehr erfahren:
obvita.ch/kultur
Daniel Thoma sagt:
Selbstorganisation klingt vielleicht abstrakt.
Aber gerade im Wohnbereich ist diese Organisationsform sehr passend.
Die Angebote haben viel Eigenständigkeit.
Entscheidungen können schneller umgesetzt werden.
Die Leistung ist nahe an den Bedürfnissen der Klientinnen und Klienten.
Daniel Thoma
Koordinationsperson Wohnen im Erwerbsalter
SO-Coach
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Morgen
Für die Zukunft gebaut.
obvita wollte nach vorne schauen.
Dafür wurden Lernende gefragt.
Denn Lernende haben noch viel Zukunft vor sich.
Zwei Gruppen nahmen an einem Workshop teil.
Die Frage war:
Wie sieht obvita in 20 Jahren aus?
Bei obvita machen rund 70 Lernende eine Ausbildung.
Es gibt 13 Lehrberufe.
16 Lernende meldeten sich für den Zukunftsworkshop.
Sie kamen aus verschiedenen Berufen.
Dazu gehörten:
- IT
- Hauswirtschaft
- Betreuung
- Mechanik
- Gesundheit und Soziales
Die Lernenden sollten nicht nur über die Zukunft sprechen.
Sie sollten gemeinsam ein Zukunftsbild entwickeln.
Dafür arbeiteten sie mit LEGO-Modellen.
Die Methode war an LEGO Serious Play angelehnt.
Es wurde lebhaft diskutiert.
Am Schluss entstand ein gemeinsames Zukunftsbild.
Dieses Zukunftsbild war spielerisch.
Aber es waren keine unrealistischen Ideen.
Die Ideen wurden auch von Mitgliedern der erweiterten Geschäftsleitung und von Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern kritisch angeschaut.
Das Ergebnis waren LEGO-Landschaften.
Sie zeigten ein vielfältiges Bild der Zukunft von obvita.
Die Lernenden sehen obvita in Zukunft so:
- obvita wächst als Organisation.
- obvita bildet mehr Menschen aus.
- obvita bietet Perspektiven für alle Generationen.
- Es könnte eine Kita geben.
- Es könnte einen nachhaltigen landwirtschaftlichen Betrieb geben.
- Digitalisierung, KI und Technologie sind selbstverständlich.
- Nachhaltigkeit ist wichtig.
- Chancengleichheit für Menschen mit Beeinträchtigung ist wichtig.
- Gemeinschaft ist wichtig.
Vielleicht klingt manches davon gar nicht neu.
Man könnte auch sagen:
obvita soll so bleiben wie jetzt.
Nur noch viel besser.
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Juliana sagt:
Auch Menschen mit Einschränkungen beim Gehen sollen alles selbst erreichen können.
Juliana
Lernende Wohnen und Begleiten
Noah sagt:
Eine obvita für alle Generationen wäre spannend.
Dazu könnte auch eine Kita gehören.
Noah
Lernender IT
Christoph Tobler sagt:
Die Zukunftsbilder sind bunt und vielfältig.
Sie sind auch wild.
Aber im Kern sind sie gut durchdacht.
Sie sind umfassend und reif.
Christoph Tobler
Co-Geschäftsleitung
Koordinationsperson Hauptkreis Wohnen und Begleiten
Mehr vom Zukunftsworkshop:
obvita.ch/zukunft
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Vorstand
Hinter obvita stehen Menschen, die Verantwortung übernehmen.
Sie gestalten die Entwicklung des Unternehmens aktiv mit.
Der Vorstand besteht aktuell aus zehn Personen.
Diese Personen haben unterschiedliche berufliche Hintergründe.
Der Vorstand ist für die strategische Führung von obvita zuständig.
Zum Vorstand gehören:
Mägi Frei
Leitung Performance Management, Hirslanden, Versorgungsregion Ost
Kurt Stricker
Leitung Betriebswirtschaft, Kantonales Gesundheitszentrum Appenzell
Reto Antenen
Medienexperte
Harald Rotter
Leitung Amt für Informatik und Organisation, Kanton Zug
Maurus Reich
Architekt und Mitinhaber der Baugeneralunternehmung Reich AG
Sabrina Schneider
Organisationsberaterin und Geschäftsführerin Zwischenpunkt GmbH
Regula Dietsche
Psychotherapeutin und Psychologische Beraterin
Ellen Karcher
Psychiaterin und Psychotherapeutin
Patrik Läser
Vereinspräsident
Thomas Egger
HR-Experte
Mehr über den Vorstand:
obvita.ch/vorstand
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Koordinationsgremium
Das Koordinationsgremium heisst kurz KoGe.
Das KoGe ist für die operative Führung von obvita verantwortlich.
Operative Führung bedeutet:
Das KoGe kümmert sich um die Umsetzung im Alltag.
Das KoGe besteht aus:
- der Co-Geschäftsleitung
- den Koordinationspersonen der Hauptkreise
- den Koordinationspersonen Finanzen, Personal und Agogik
Zum Koordinationsgremium gehören:
Oliver Plath
Co-Geschäftsleitung
Christoph Tobler
Co-Geschäftsleitung
Koordinationsperson Hauptkreis Wohnen und Begleiten
Kim Bogusch
Co-Koordinationsperson Berufliche Integration
Beat Eugster
Koordinationsperson Fachstelle Agogik
Kerstin Eugster
Koordinationsperson Sehberatung
Erika Hillers
Koordinationsperson Finanzen
Renate Hoffmann
Koordinationsperson bruggwald51, Wohnen und Pflege im Alter
Matthias Lorenz
Co-Koordinationsperson Berufliche Integration
Jutta Rusch
Koordinationsperson Personal
Andreas Wenninger
Koordinationsperson Produktion
Mehr zum Kreismodell:
obvita.ch/kreismodell
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Impressum
Herausgeberin
obvita
Bruggwaldstrasse 45
9008 St. Gallen
Konzept
obvita Marketing
Alltag Agentur GmbH
Gestaltung
Alltag Agentur GmbH
9000 St. Gallen
Fotografie
obvita Marketing
Donato Caspari
Texte
obvita Marketing
Marion Loher
Alltag Agentur GmbH
Druck
Typotron AG
9300 Wittenbach
Weitere Informationen:
linktr.ee/obvita
obvita dankt allen Partnern für die Unterstützung im Jubiläumsjahr.