Mike ist durch Umwege auf den Weg zur obvita gekommen. Hier erzählt er uns, wie seine Zeit bis jetzt war und wo es ihn noch hinführt.
Mike wollte ursprünglich in die Boulderhalle fahren, stieg jedoch unterwegs versehentlich zu früh aus dem Bus aus. Den nächsten, richtigen Bus erwischte er – zufällig jenen, in dem auch Silvio, Koordinationsperson des obvita Tageszentrums, sass. Die beiden kannten sich bereits aus einem anderen Tageszentrum, in dem sich Mike jedoch nicht so unterstützt fühlte, wie er es sich gewünscht hätte.
Silvio erzählte ihm vom Angebot des obvita Tageszentrums und Mikes Interesse war sofort geweckt. Einige Tage später meldete er sich an – eine Entscheidung, die sich für ihn als sehr wertvoll herausstellen sollte.
Während seiner Zeit im Tageszentrum erkannte Mike, dass er bereit für grössere Herausforderungen war: «Ohne Leistungsdruck habe ich richtig Lust, mich zu entwickeln und mich zu entfalten.»
Über verschiedene Kontakte bei obvita fand Mike zunächst eine Einsatzmöglichkeit in der Küche des Viktors. Die Arbeit bereitete ihm Freude, gleichzeitig merkte er aber, dass er gerne noch enger mit Menschen zusammenarbeiten möchte – beispielsweise bei der Begleitung von Bewohner:innen während der Mahlzeiten. Daraus entstand ein neues berufliches Ziel: die Ausbildung zum Fachmann Betreuung und später ein Studium in Sozialpädagogik.
Sein Wunsch ist es, eines Tages ins obvita Tageszentrum zurückzukehren – dieses Mal als Sozialpädagoge. Mike möchte langfristig bei obvita bleiben, und dafür hat er gute Gründe: Er hat viele grossartige Menschen kennengelernt, sei es im Tageszentrum, in der Küche oder im Pflegebereich. Besonders schätzt er die wertschätzende «Du»-Kultur und die individuelle Förderung.
Bei obvita konnte er sich stark weiterentwickeln, weil man ihm den Raum gegeben hat, den er für seine persönliche Entfaltung benötigte. Auch in der MIKO möchte Mike künftig Verbesserungen für die Mitarbeitenden mitgestalten. Zu seinen bisherigen Highlights zählen unter anderem der B2Run – bei dem er auch Fotos für den internen Wettbewerb schoss – sowie die zahlreichen Chancen, die man ihm immer wieder eröffnet hat.
Durch diese Möglichkeiten konnte Mike viel lernen und spürte, dass man ihm vertraut. Inzwischen darf er bereits Medikamente abgeben oder eine Augenpflege durchführen.
Nun steht für Mike in diesem Jahr das Praktikum als Fachmann Betreuung an, bevor er anschliessend mit der Ausbildung startet. Wir freuen uns sehr, dass Mike seinen Weg zu uns gefunden hat, und wünschen ihm eine lehrreiche und spannende Ausbildungszeit!
Einfach gesagt: Mike war zuerst im Tageszentrum und möchte jetzt die Ausbildung als Fachmann Betreuung (FaBe) starten. Sein grosser Traum ist es, auch noch den Sozialpädagogen zu machen. Auf seinem Weg ist Mike sehr engagiert, wie zum Beispiel in der MIKO. Wir wünschen Mike alles Gute und viel Erfolg.